Kategorie: Sprüche & Co
Im Zweifel
August 13th, 2010streitet man sich nur zum Spaß...
und bis aus Spaß ernst geworden ist, kennt man sich besser.
Wenn ich Mal groß bin...
August 11th, 2010werde ich ein Führhund Labrador!
Immer schön Schritt halten...
Was nicht passt...
August 6th, 2010wird passend gemacht! da wächst man rein?
Vielleicht wächst man tatsächlich mit seinen Aufgaben...
Geliebt
Juli 24th, 2010Ein Hund und ein Schwein gingen eine Ehe ein
und das Produkt aus diesem Bunde,
sind wir alten Schweinehunde
IN GEDENKEN AN ALLE VON UNS GEGANGENEN VIERBEINIGEN FREUNDE
Bewusst-sein
Juli 1st, 2010"Wenn die Zeit kommt,
in der man könnte,
ist die vorüber,
in der man kann."Marie von Ebner-Eschenbach (1830 - 1916)
Das Wort zum Sonntag
März 14th, 2010Murphy's Gesetz:
Wenn etwas schiefgehen kann,
dann wird es auch schiefgehen!Folgerungen:
1. Nichts ist so leicht, wie es aussieht.
2. Alles dauert länger, als man glaubt.
3. Wenn es eine Möglichkeit gibt, dass Dinge schiefgehen,
so wird das schiefgehen,
was den größten Schaden anrichtet.
4. Wenn man feststellt, dass es vier Möglichkeiten gibt,
die einen Vorgang schiefgehen lassen können,
und man diese ausschaltet,
wird sich bestimmt noch eine fünfte finden lassen.
5. Dinge sich selbst zu überlassen,
führt vom Regen in die Traufe.
6. Immer, wenn man etwas ernsthaft machen möchte,
kommt etwas anderes dazwischen.
7. Jede Lösung bringt neue Probleme.
8. Es ist unmöglich, etwas ganz sicher zu machen,
denn Dummköpfe sind zu erfinderisch.
9. Die Natur ergreift immer die Partei
des versteckten Fehlers.
10. Mutter Natur ist ein böses Weib.
Das Wort zum Samstag
März 13th, 2010Der wirkliche Verdruss bei der Menschheit
ist der Umstand, dass sie vom Affen abstammt
und nicht vom Hund.Arthur Schopenhauer
Das Wort zum Freitag
März 12th, 2010Der Humor trägt die Seele über Abgründe hinweg
und lehrt sie mit ihrem eigenen Leid spielen.
Er ist eine der wenigen Tröstungen,
die dem Menschen treu bleiben bis an das Ende.Anselm Feuerbach
Licht und Schatten
März 11th, 2010Verfolgt von Pech und Pannen,
gezeichnet mit tausend Schrammen,
die irgendwann wieder verheilen,
wenn die Stürme des Lebens enteilen...
Auch beschenkt mit Glücksmomenten,
die nicht schöner gewesen sein könnten,
die tief im Herzen drinnen wohnen
und reich für jede Müh` entlohnen...
Drum sei dir stets genau bemessen: dein Behalten, dein Vergessen.
Sei gewiss, am End der Tage: halten Licht und Schatten sich die Waage.
leicht verändert, jedoch von: Günter Fritsch
Lebensmotto
März 5th, 2010Träume nicht dein Leben,
sondern lebe deinen Traum...
...das war lange Zeit mein Lebensmotto!
Es funktionierte auch eine ziemlich lange Weile.
(und eine Lieblingstasse erinnerte mich jeden Morgen daran,
bis sie zerbrach)
Doch ich begriff im Laufe der Zeit
- und das bestätigt sich gerade erneut in letzter Zeit -
dass es nicht allein auf den Willen, sich Träume zu erfüllen ankommt,
sondern das man abhängig von äusseren Einflüssen ist.
Seit dem weiß ich:
Leben ist: eine Störung nach der anderen.
Leben ist: Unsicherheit.
Und:
Das Leben hat/behält: immer Recht!
Aber ausserdem weiß ich:
Man kannst sein Leben nicht verlängern und nur vertiefen.
Dem Leben nicht mehr Jahre und den Jahren mehr Leben geben.
Mein jetziges Motto ist wohl mehr eine alte Weisheit!
Leben ist eine Anpassungsfrage:
Wenn (innere oder äußere) Anforderungen einerseits
und die Bewältigungsmöglichkeiten
(Ressourcen, Kompetenzen)
eines Menschen andererseits,
auseinander klaffen,
entsteht krankmachender "Stress".Und:
Leben ist das, was passiert,
wenn deine Pläne durchkreuzt werden
bzw. Leben ist das, was passiert,
während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen.(letzteres = John Lennon)
Fakt ist und bleibt jedoch:
Wenn du das Leben liebst, liebt es dich auch...
(Arthur Rubinstein)
...egal wie ungerecht es dich behandelt!
Alles fällt auf dich zurück!
Nur eine Reihenfolge von Belohnung und Strafe existiert dafür nicht
...und dies wiederum ist eine Ansichtssache
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Verratet ihr mir euer Motto zu Leben?
Relativität
Januar 27th, 2010Wer Neues wählt, schafft Trümmerhaufen,
vorausgesetzt, er lässt`s so laufen!
Wer Hunger hat, der ißt sich satt,
vorausgesetzt, daß er was hat.
Wer Liebe fühlt, der hält sich ran,
vorausgesetzt, daß er kann.
Wer Wahrheit liebt, der urteilt scharf,
vorausgesetzt, daß er das darf.
Wer Ruhe sucht, verhält sich still,
vorausgesetzt, daß er das will.
Wer Geld möcht, schuftet mit Verdruß,
vorausgesetzt, daß er das muß.
Wer sterben soll, stirbt wie ein Christ,
vorausgesetzt, daß er das ist.
Kurz: was uns auf der Welt gelingt,
ist leider ungemein bedingt.
bis auf ein paar Eigendichtungen: Eugen Roth †
Januar 20th, 2010
Ein Mensch frißt viel in sich hinein:
Ein Mensch frißt viel in sich hinein:
Mißachtung, Ärger, Liebespein...
Und jeder fragt mit stillem Graus:
"Was kommt da wohl am End` bei raus?"
Doch sieh: Nur Güte und Erbauung!
Der Mensch hat prächtige Verdauung...
Auf Flaschen steht bei flüssigen Mitteln,
man müsse vor Gebrauch sie schütteln.
Und dies begreifen wir dann auch -
denn zwecklos ist es nach Gebrauch.
Auch Menschen gibt es, ganz verstockte,
wo es uns immer wieder lockte,
sie herzhaft hin- und herzuschwenken,
in Fluß zu bringen so ihr Denken!
Ja, sie zu schütteln voller Wut -
doch lohnt sich nicht, daß man dies tut!
Man laß sie stehn an ihrem Platz,
samt ihrem trüben Bodensatz!
(Eugen Roth †)
so vielleicht...?
Januar 15th, 2010Dunkel wars, der Mond schien helle,
schneebedeckt die grüne Flur,
als ein Wagen blitzesschnelle
langsam um die Ecke fuhr.
Drinnen saßen stehend Leute,
schweigend ins Gespräch vertieft,
als ein totgeschossner Hase
auf der Wiese Schlittschuh lief.
Und auf einer roten Banke,
die blau angestrichen war,
saß ein blondgelockter Jüngling
mit kohlrabenschwarzem Haar.
Neben ihm die alte Schachtel,
zählte kaum erst sechzehn Jahr,
und sie aß 'ne Butterbemme,
die mit Schmalz bestrichen war.
Droben auf dem Apfelbaume,
der sehr süße Birnen trug,
hing des Frühlings letzte Pflaume
und an Nüssen noch genug.
oder doch lieber so?
Palmström, etwas schon an Jahren,
wird an einer Straßenbeuge
und von einem Kraftfahrzeuge
überfahren.
»Wie war« (spricht er, sich erhebend
und entschlossen weiterlebend)
»möglich, wie dies Unglück, ja —:
daß es überhaupt geschah?
Ist die Staatskunst anzuklagen
in bezug auf Kraftfahrwagen?
Gab die Polizeivorschrift
hier dem Fahrer freie Trift?
Oder war vielmehr verboten,
hier Lebendige zu Toten
umzuwandeln, — kurz und schlicht:
Durfte hier der Kutscher nicht —?«
Eingehüllt in feuchte Tücher,
prüft er die Gesetzesbücher
und ist alsobald im klaren:
Wagen durften dort nicht fahren!
Und er kommt zu dem Ergebnis:
»Nur ein Traum war das Erlebnis.
Weil«, so schließt er messerscharf,
»nicht sein kann, was nicht sein darf.«
philosophieren auch wir Mal ein wenig...
Januar 14th, 2010und denken dabei an die richtige Beistrichsetzung und dass Das ![]()
Ein Mensch möcht` erste Geige spielen...
Indes: das ist der Wunsch von vielen!
Sodass sie gar nicht jedermann,
selbst wenn er's wollte, spielen kann!Auch Bratsche ist für den der's anerkennt,
ein wunderschönes Instrument!Ein Mensch, der spürt,
wenn auch verschwommen,
er müßte sich, genau genommen,
im Grunde seines Herzens schämen...
zieht`s vor, es nicht genau zu nehmen!Ein Mensch, der für den Fall, er müsste,
sich, meint er, nicht zu helfen wüsste,
trifft doch den richtigen Entschluss,
aus kühnem Herzen, wenn er muss!Das Bild der Welt bleibt immer schief,
betrachtet aus dem Konjunktiv.
Und dieser Denkzettel hier, ist für die starke Frauen unter uns ![]()


